Fake-Shops im Internet

Eine Anzeige zeigt Designer-Sneaker mit 80 % Rabatt im „Räumungsverkauf“. Die Website wirkt professionell. Du bezahlst, und dann kommt entweder gar nichts oder eine billige Fälschung, und die Seite ist verschwunden.

Kurz gesagt

Riesige Rabatte, Countdown-Timer und die Ware kommt nie an. So prüfst du vor dem Bezahlen, ob ein Onlineshop echt ist.

Die wichtigsten Warnzeichen: Die Website ist erst wenige Wochen alt; Unrealistische Rabatte und Countdown-Timer; Keine echten Kontaktdaten.

Das tust du zuerst: Füge die Adresse des Shops in unseren Link-Check ein, um das Alter der Domain und Warnzeichen zu sehen.

Beispiel · WebsiteBeispielhaft, Links deaktiviert
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So funktioniert die Masche

Fake-Shops lassen sich mit Vorlagen billig bauen, oft mit geklauten Produktfotos und kopierten Bewertungen. Sie werben meist ein paar Wochen lang in sozialen Medien und ziehen dann auf eine neue Domain um.

Darauf solltest du achten

  • Die Website ist erst wenige Wochen alt. Unser Link-Check zeigt das Alter der Domain. Brandneue Shops mit riesigen Rabatten sind hochriskant.
  • Unrealistische Rabatte und Countdown-Timer. Zeitdruck plus Schnäppchen.
  • Keine echten Kontaktdaten. Nur ein Formular oder eine Freemail-Adresse, kein vollständiges Impressum, keine Angaben zur Firma.
  • Zahlung nur per Vorkasse, Überweisung oder Krypto. Oder die Kartenzahlung „scheitert“ und du wirst zu einer anderen Zahlungsart gedrängt.
  • Bewertungen nur auf der Seite selbst. Prüf unabhängige Bewertungsportale.

Das tust du, wenn du so eine Nachricht bekommst

  1. Füge die Adresse des Shops in unseren Link-Check ein, um das Alter der Domain und Warnzeichen zu sehen.
  2. Such nach dem Namen des Shops plus „Erfahrungen“, „Bewertungen“ oder „Betrug“.
  3. Bezahle mit einer Methode mit Käuferschutz, etwa per Kreditkarte oder PayPal (nicht über „Freunde und Familie“), oder auf Rechnung. So kannst du dein Geld zurückfordern, wenn nichts ankommt. Vorsicht bei Vorkasse per Überweisung.

Wenn du schon bezahlt oder Daten weitergegeben hast

Handle schnell. Jede Minute zählt.

  1. Wende dich an deinen Kartenanbieter oder Zahlungsdienst und beantrage eine Rückbuchung (Chargeback) oder den Käuferschutz. Hast du überwiesen, frag sofort bei deiner Bank nach, ob sich das Geld noch zurückholen lässt.
  2. Erstatte Anzeige bei der Polizei und melde die Werbung auch der Plattform, auf der du sie gesehen hast.

Weitere Hilfe: Was du nach einem Betrug tun kannst und wo du ihn in deinem Land meldest (auf Englisch)

Häufige Fragen

Die Seite hat ein Schloss-Symbol. Heißt das nicht, dass sie sicher ist?

Nein. Das Schloss bedeutet nur, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Auch Betrugsseiten haben ein Schloss.

Offizielle Quellen und weiterführende Infos

Wir gleichen unsere Ratgeber mit Empfehlungen von Behörden und Verbraucherschutzstellen ab.